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 EWE denkt bei Brennstoffzellen international

Publication Date:28-June-2005
09:30 AM US Eastern Timezone 
Source: EWE Aktiengesellschaft 
Neue Kooperation mit australischem Hersteller 

Oldenburg, 28. Juni 2005. Der Energiedienstleister EWE mit Hauptsitz in Oldenburg kooperiert mit dem australischen Brennstoffzellen-Hersteller Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL). So installiert EWE zu Testzwecken zwei Brennstoffzellen des Herstellers in Deutschland. Die erste Anlage geht voraussichtlich Ende dieses Jahres in Oldenburg in Betrieb, die zweite wird Anfang 2006 in Kooperation mit der VNG – Verbundnetz Gas AG in Brandenburg aufgestellt. CFCL ist einer der führenden Entwickler von erdgasbetriebenen Brennstoffzellen für Einfamilienhäuser. Die Firma beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter und erprobt bereits mehrere Brennstoffzellen-Geräte in Australien und Neuseeland. 

Mit dieser Kooperation setzt EWE sein Engagement für die zügige Markteinführung der Brennstoffzellen-Technologie als dezentrale und umweltschonende Energiequelle für die Hausenergieversorgung fort. Brennstoffzellen nutzen das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung – die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme. Die Geräte von CFCL verfügen über eine elektrische und thermische Leistung von jeweils 1 Kilowatt. „In Kombination mit einem zusätzlichen Heizgerät deckt die Anlage den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses und erzeugt gleichzeitig Strom vor Ort“, sagte Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages. Er erwarte, dass die Kooperation bei Erfolg der Feldtests langfristig Bestand habe. 

„Als einer der Vorreiter bei der Erprobung dieser Technologie arbeiten wir seit 1998 mit verschiedenen Herstellern erfolgreich zusammen“, erläutert Brinker. „Mit den Australiern gewinnen wir einen starken internationalen Partner.“ Von Vorteil sei zudem, dass bei CFCL der gesamte Fertigungsprozess in einer Hand liege und die Firma Brennstoffzellen zukünftig auch in Europa fertigen werde.  

 EWE erprobt derzeit 33 Brennstoffzellen des Schweizers Herstellers Sulzer Hexis in Einfamilienhäusern. In Zusammenarbeit mit der Firma Vaillant hat EWE sieben Brennstoffzellen-Aggregate in Mehrfamilienhäusern installiert. Bei den Praxistests bindet EWE das örtliche Handwerk schrittweise mit ein. Zudem entwickelt das Unternehmen ein Dezentrales Energiemanagement System, um dezentrale Energieerzeugungsanlagen durch intelligente Vernetzung in die bestehende Energieversorgung zu integrieren. 
 

EWE mit Hauptsitz in Oldenburg ist eines der größten Energieunternehmen in Deutschland. Das Leistungsspektrum des Konzerns umfasst Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Umwelttechnologie, Gastransport und -handel sowie Telekommunikation und Informationstechnologie. Damit bietet EWE klassische und innovative Dienstleistungen aus einer Hand. 
Die Netz-Infrastruktur von EWE zeichnet sich aus durch hohe technische Qualität, Versorgungssicherheit und wirtschaftlich effizienten Betrieb. Frühzeitig hat EWE seine Kernkompetenzen zum Betreiben komplexer Netze und sein umfassendes Know-how an Fernwirk- und Regeltechnik zu einem zukunftsorientierten Multi-Service-Angebot ausgebaut.
Über das angestammte Geschäftsgebiet in Norddeutschland hinaus ist EWE auch in den neuen Bundesländern und in Polen erfolgreich. Im Jahr 2004 verzeichnete der EWE Konzern einen Umsatz von 6,1 Mrd. Euro und beschäftigte rund 5 200 Mitarbeiter.
 


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